Mondrians Garten

Wir betreten hier fünf verschiedene Gartenbereiche. "Mondrians Zug" kann uns zu zwanzig Bildern fahren, die z.B. vier karge Räume von "Schloss Mondrian" schmücken könnten - oben, unten, an drei Seiten. Eine Seite dann aus Glas, zum Hinausblicken. Draußen springt uns dann die "Mondrianische Extase" an.

Erst bei diesen Bildern wird der Maler der klassischen Moderne namens Piet Mondrian verlassen, vorher ist er sehr gegenwärtig. In einer Gegenwart, in der schon im Kindergarten Mondrians Bilder nachgepinselt werden. In der es dann eben auch eine Software gibt, mit der sich "Mondrian-Bilder" programmgesteuert erstellen lassen. Was zunächst flach daherkommt. Aber Chris Mennel setzt künstlerische Hebel an, und good old Mondrian beginnt zu strahlen, bekommt Takt und Wildnis.

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Das Kunstangebot "Mennel / Mondrian" geht locker krypto

Als Medienkünstler bewege ich mich hinaus in digital erzeugte und üblicherweise identisch kopierbare Werke. Es freut mich grundsätzlich, in ihrem Crypto-Schlüssel einmalige digitale Werle anbieten zu können. Es gibt bei mir durchaus solche "Crypto Art", aber ohne Stromfraß.

Hier in "Mondrians Garten" biete ich vier Crypto-Art-Produktionen an in einer zeitlich unbegrenzten Versteigerung. Also irgendwann hinterlegt mir jemand einen hinreichend hohen Betrag, dass ich das Werk in voller Auflösung und mit seiner ganzen Komplexität (es handelt sich um neun bis zwanzig miteinander verkoppelte Digital-Produkte) einmalig mit seinem Crypto-Schlüssel an einen Käufer übergebe:

Glück der großen Flächen  9 digitale Flächen

Schloss Mondrian  16 digitale Prachtprodukte

Mondrians Zug    14 digitale Waggons

Schmuck für karge Räume     20 digitale Basis-Werke

Was ist Krypto (englisch dann mit Crypto-C)?

"Crypto Art" ist keine Kunstrichtung. Es ist ein Versuch, digital erzeugte Kunst einmalig zu machen. Was aber kann einmalig sein an digital erzeugter Kunst? Nichts Sichtbares. Noch wenn wir einen Crypto-Schlüssel visualisieren, kann der Nächstbeste Pixel für Pixel diese Visualisierung kopieren. Digitaler Kunst haftet der Fluch der identischen Kopierbarkeit an. Das ist kein Fluch, der dem Konsumenten Probleme bereitet. Nur der Investor wünscht, Dinge zu haben, die einmalig und in seinem Besitz sind.

Digitale Werke können in ihren Dateien Crypto-Schlüssel enthalten. Das stelle ich bei einigen Werken von mir bereit - die dann umgekehrt nicht digital von mir verteilt werden: Nur der Käufer hat einen digitalen Schlüssel, anhand dessen innerhalb einer externen Software-Umgebung ein digitales Kunstwerk aufpoppt. Eine solche "digitale Signatur" biete ich aber mit klassischer Crypto-Software an, die keine Mengen an Strom frisst. Die Blockchain-Methode, die derzeit (2016 bis 20xy) versucht, Tausch-Einheiten ("Geld") digital kopiersicher zu machen, ist ein ökopolitisch nicht tragbarer Stromfresser. Davon halte ich mich im Kunstbereich fern.

Es sei hier noch verraten, dass es die "Mondrianisches Extase" aus meiner Post-Mondrian-Serie nur als analogen Edeldruck gibt. Wo gedruckt werden soll, rücke ich die digitalen Dateien, die den hochaufgelösten Druck ermöglichen, gar nicht heraus.