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Ja,
Piet Mondrian war schon
tot, als das hier entstand. Aber sein Geist schwebte über der Software,
die seine Bilder auf Knopfdruck verendloste. Und ganz geistlos, ganz auf
Knopfdruck hätte diese Hommage an Piet auch nicht geklappt. Vielmehr saß
Chris Mennel
am Computer und arrangierte den Output der
Mondrian-Bild-Erstellungs-Software, arbeitete die Rohprodukte auf mit
Vektor- und Pixel-Programmen, gab ihnen Titel, Rahmen und Arrangement. Links
sehen wir den Herrn Zeichenlehrer Mondrian 1899. Da hatte er die zwanzig
Jahre malerische Wanderung noch vor sich, die ihn hinein in jenes Segment der strengen Linien und Flächen führte. In
http://de.wikipedia.org/wiki/Piet_Mondrian
findet, wer will, seine Lebensgeschichte. Der
Programmierer der hier benutzten Software heißt Chris
Nott. Seine Homepage dithering.com
hat er aber verlassen. Über die Namenssuche ist er nicht eindeutig zu
identifizieren. Sein Programm "make your own mondriaan" war am
15.7.2011 noch zu finden im Archiv eines Wettbewerbs: http://message.sk/web4096/ Wenn
man hinausstöbert ins Universum der Mondrian-Nachbauer, trifft man z.B.
auf http://www.xtec.es/~mbardera/mondrian.htm
und http://www.hitchams.suffolk.sch.uk/ict_art/piet_mondrian.htm Es
gibt viel zu schauen, viel zu tun. Doch das lass ich jetzt in Frieden ruhn. |