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Der dritte in der Reihe der für diese Bilder
Verantwortlichen (Mondrian und Nott waren die Vorgänger) trägt die
Verantwortung für diese Homepage. Daten werden hier nicht
gesammelt:
Die Kopie der Kopie, hier im Original,
digital. Kapiert? Noch nicht? Dann werden wir ausführlich: Es war
einmal der Maler Piet Mondrian. Unter mancherlei Hohn seiner Zeitgenossen fertigte er mit
Ölfarbe und Lineal sorgsam-sauber-rechteckige Bilder.
Und heute kennen ihn viele, lieben
ihn manche, und tot ist er. Nun kommt ein Programmierer daher, schaut sich die
Möglichkeiten der Software "Java" an, betrachtet Mondrians Bilder, und erstellt
ein hübsches Programm, mit dem man Schritt für Schritt, Schnitt für Schnitt (jawohl,
der goldene Schnitt spielt dabei eine Rolle) Bilder im Stil Mondrians vom Computer
herstellen lassen kann.
Sind diese neu am Computer erstellten Bilder nun Kopien, sind das
Originale, hat am erstellten Bild der Programmierer oder der Maler oder beide oder keiner
mehr ein Copyright? Das fragt sich Chris Mennel, während er nächtelang
im Internet genau dieses eine Java-Programm für sich arbeiten lässt.
Und er
beschließt, die kreative Kette um einen Schritt auszuweiten - mit dem Ziel, die doch
recht dünnlinigen, kargfarbigen Produkte des Programmes so umzuarbeiten, dass
Bilder
entstehen, wie sie in Fortsetzung seiner Arbeit Mondrian vielleicht heute produzieren
würde - ein bisschen variabler, ein bisschen schrägfarbiger, öfters mal selbstironisch,
und doch noch und wieder der Alte: Mondrian.
Mondrian in der virtuellen Welt
Kunstcomputer
Plattform

Diese Bilder lassen sich kaufen.
Sie sind sogar erschwinglich, im Gegensatz zum heutigen Preis von Mondrians Öl-Originalen. Sie lassen sich
nach persönlichem Auftrag drucken.
Vorschlag: Nimm außergewöhnliche Materialien, eine Gummimatte z.B.. Mit ein bisschen Kitzeln der Technik
kann es auch "echte" Gemälde geben, nach der
digitalen Vorlage, vom Computer kommandiert.
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