Virtuelles
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Liebe Besucher, wir verlassen jetzt die deutschsprachige Zone. Es geht hier um einen Bereich der Kunstausstellung, Kunstentwicklung und auch eigenständigen Kunst, der in Deutschland noch wenig gesehen und betreten wird. 

Für eine misch-sprachige Gemeinschaft mietete ich von Oktober 2008 bis Februar 2009 eine "Sim" an. Eine "Sim" war 2008 das Angebot eines Servers, dass bis zu hundert Personen mit entsprechender Zugangs-Software sich in einer virtuellen Welt bewegen können. 

Auf einer solchen Sim baute ich "A trick through the brick" - eine Kunstausstellung, einen ganzen Park voller Gebäude, einen Versuch, wegzugehen von realen Grenzen beim Ausstellen, Darstellen, Kunstmachen. 
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Der "Kunstcomputer" öffnet sich mit diesem Projekt und simuliert eine ganze Welt, die überdies auch noch in Verbindung treten kann mit einem Teil der Welt - soweit diese "Welt" aus Menschen mit schnellem Internet-Anschluss und leistungsfähigem PC besteht.

Atemberaubend! Es braucht allerdings "Glauben" beim Bewegen in diesen Ländern, zwischen diesen Gebäuden, mit diesen Avataren:  Das da draußen ist keine Puppenstube und keine "Zeit vor dem Fernseher". Es ist teuflisch intim und gigantisch weitläufig. Es ist realer als ein Traum, und das will einiges heißen. Es ist aber nicht handfest, es bleibt flüchtig.

Flüchtig... das ist ein Blick in den Spiegel auch. Statt nun das bei aktuellen virtuellen Strukturen findbare philosophische Element und die rezeptorische Wirklichkeitsnähe ohne handfeste Dinglichkeit zu diskutieren, marschieren wir hier hinein :-)

Makabrerweise - ich sehe schon spontanes Schmunzeln - sind klassische Visionen, was nach dem Tod geschieht, all diese Geschichten mit den ewig lebenden Engeln, ohne Krankheit, auf Wunsch immer jung, aber auch mit Distanz zum Weiterlauf der Zeitgeschichte - die sind dem virtuellen Dasein benachbart.

"A trick through the brick" war historisch gesehen mein dritter "Kunstcomputer"
Die damalige Homepage wird hier auf sechs Seiten authentisch übernommen.